Ausstellung TIMELAPSE im kunstraum FRÖAUF

timelapse

TIME LAPSE

SUSANNE WEHR – Fotografie

EV POMMER – Plastik

Zur Vernissage am Samstag, 20. April 2013 von 19 Uhr – 22 Uhr laden wir Sie herzlich ein!
Finissage am Samstag, 25. Mai 2013 von 19 Uhr – 22 Uhr

Sonderöffnungszeiten zum GALLERY WEEKEND
Samstag 27. April und Sonntag 28. April 2013 von 11 – 19 Uhr

Die Installation „Time Lapse“ (Zeitraffer) von Susanne Wehr besteht aus einer losen Folge gefundener Fotos, die sich frei von einer chronologischen, räumlichen und thematischen Abfolge bewegt und wie in einem Zeitraffer blitzartig auftauchende Bilder zu einer Serie zusammenfasst. Die in unvermutete und nicht intendierte Zusammenhänge gesetzten Fotografien ergeben ein erzählerisches Geflecht von Beziehungen und Geschichten. In ihrer Zusammenstellung bilden sie eine Reminiszenz an sprachlose Bildräume, die einem kollektiven Bildgedächtnis entsprungen zu sein scheinen.

Ev Pommers großformatige zweiteilige Bronzeskulptur „Witness“ (Zeuge) tritt – zentral im Raum positioniert – in einen Dialog zu der Fotoinstallation. Die Inszenierung hebt somit die medialen Unterschiede zwischen Fotografie und Skulptur hervor: Beschleunigung trifft auf Entschleunigung.

Ev Pommer – Plastik
In den Arbeiten der Bildhauerin Ev Pommer spielen Gegensätze wie Anwesenheit/Abwesenheit, Sichtbares/Unsichtbares, Innen/Aussen eine zentrale Rolle. Die Künstlerin geht in Ihren Werken von den horizontalen und vertikalen Dimensionen des menschlichen Körpers aus. Diese sind die Vektoren, die eine Anwesenheit eines Körpers im Raum skizzieren und annähernd beschreiben. Wobei in Ihren plastischen Arbeiten der Körper als Leerstelle funktioniert und Materialien wie Holz, Gips, Textilien oder Papier diese Leerstelle bzw. ihren Bewegungsraum vergegenständlichen.

Susanne Wehr – Fotografie
Susanne Wehrs Arbeiten kreisen um Themen der Privatfotografie an den Schnittstellen zwischen persönlicher Geschichte, kollektiver Erinnerung und Fiktion. Sie setzt in ihrem Werk die Technik des „Found Footage“ ein und bedient sich (statt Filmaufnahmen) konzeptionell provenienzloser Fotografien. Die Künstlerin stellt in ihren Bildzusammenstellungen gängige Vorstellungen über Fotografie und fotografische Bilder in Frage. Erinnerung, Fiktion und vermeintliche authentisch fotografierte Realität wirken in ihren bildlichen Kompositionen nicht wie stabile Konstruktionen, sondern erweisen sich als flexible Komponenten unserer persönlichen fotografischen Momentaufnahmen.

kunstraum FRÖAUF

Fröaufstrasse 7
12161 Berlin
fon     +49 30 2268 859

Geöffnet
Donnerstag – Samstag 16 – 19 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung


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